Roland Dürre
Freitag, der 17. Februar 2012

myBook, myCloud, myData, myHome, myLife, myWife

Grundlegende Überlegungen zu CLOUD & Kindle, Daten- und Informationsschutz

Als Kind einer ehrgeizigen Mutter habe ich (zu?) früh lesen gelernt. Und habe so (zu?) früh das Buch entdeckt.

Buch lesen war toll. Ich konnte schnell lesen. So war das Buch immer schnell leer, obwohl es ja noch voll war. Und ich habe es nochmals gelesen.

Und dann habe ich eine Bibliothek in unserer Nähe entdeckt. Meine erste CLOUD!

Meine Mutter hatte Angst vor Bakterien und Viren. Weil die Bücher durch so viele Hände gegangen waren. Mein Vater dagegen hatte Angst, dass ich das Falsche lesen und so auf dumme Gedanken kommen könnte. In einem Duden der DDR hat er die „kommunistischen“ Begriffe geschwärzt, bevor ich es für Lernzwecke bekam. Tatsache!

Das hat aber nichts geholfen. Ich bin trotzdem zum Ketzer geworden. So habe ich auch eine „komische“ Einstellung zu Informationsschutz, Datensicherheit und Datenschutz.

Sind Informationen und Daten nicht wie gelesene Bücher oder erzählte Geschichten? Die man weitergeben und nicht einsperren sollte? Sollen wir unser Wissen und unsere Erfahrung wirklich nur für uns behalten? Sind sie dann nicht komplett nutzlos. Bekommt das alles nicht erst einen Wert, wenn ich es raus lasse?

Soll ich das Buch meines eigenen Lebens wirklich streng geheim halten? Will ich nicht in Wirklichkeit, dass möglichst viele Menschen an meinem Leben teilhaben und mein Lebensbuch lesen? Wird es so nicht erst wertvoll und zu meinem Zeugnis?

Was ist das überhaupt – Persönliche Daten?

Machen wir uns hier nicht so richtig unsinnige Sorgen? Diese wahnsinnige Angst um die persönlichen Daten ist genauso Humbug wie das Getue um die Cloud.

Ich liebe meinen Kindle. Aber das beste an ihm ist halt, dass ich kein Passwort eingeben muss.

RMD

P.S.
Auch der im Kontext der Cloud immer wieder erwähnte „patriot act“ ist Quatsch. Eigentlich doppelter Quatsch. Er selbst wie das Getue um ihn herum. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.

P.S.1
🙂 Stell Dir mal vor, Jesus hätte gelebt. Aber keiner wüsste es. Je nach Standpunkt könnte man das als gut oder schlecht ansehen. Ist natürlich auch Humbug.

Oder stell Dir vor Jesus wäre ein Blogger und in Facebook gewesen?

Öffnet die Archive!
Und steckt sie in die CLOUD!

P.S.2
🙂 Wer sich über die Überschrift wundert: myWife fehlt im Artikel und myBoat in the life …

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