Roland Dürre
Montag, der 13. September 2010

Privatheit #5: Meine Träume

🙂 Im Kampf gegen die Angst vor Verlust der Privatheit ziehe ich mich gerne ganz nackert aus und schreibe jetzt sogar über meine intimen Träume. Die echten Träume, die ich nachts träume. Nicht die Lebensträume, was alles noch werden könnte oder passieren möge.

Träumen ist für mich etwas besonderes. Wenn ich aufwache und geträumt habe, habe ich meistens besonders gut geschlafen. Und so freue ich mich auf Träume, fast sehne ich mich, dass sie kommen mögen.

Wenn ich in München bin und arbeite, bin ich immer sehr aktiv. Der Tag ist lang und er wird zerhackt in viele kleine Aktivitäten. Immer neue Ereignisse müssen verarbeitet werden, das ganze Denken dreht sich viele Stunden des Tages um das Geschäft und sein Umfeld. Laufend tauchen neue Bedrohungen oder Chancen auf, denen begegnet oder die verfolgt werden müssen.

In diesen Zeiten träume ich selten. Wenn ich aber in einer besonderen Welt bin, wie vor kurzem in Mani auf dem Peloponnes beim Zelten, die Natur genießen kann, den ganzen Tag nur schwimme und Boot fahre oder radele, schreibe und völlere, dann braucht es nur wenig Tage – und sie kommen – die Träume. Das ist dann ein Reichtum des Urlaubs, den ich nur unter solch besonderen Umständen finde.

🙁 Über den Inhalt meiner Träume kann ich leider nicht berichten. Sind sie kurz nach dem Aufwachen noch ganz klar, so verblassen sie ganz schnell mit unheimlicher Geschwindigkeit. Träume sind Schäume, sagt man. Es gibt wohl kein besseres Bild für die Vergänglichkeit von Träume.

Jetzt habe ich mich ganz nackt ausgezogen und von meiner Privatheit des Träumens berichtet.

😉 Hoffe, dass meine Privatheit jetzt nicht völlig hinüber ist.

RMD

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