Roland Dürre
Dienstag, der 17. Januar 2017

Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.

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Dieser Satz, der ja nicht nur Karl Valentin sondern auch Mark Twain, Winston Churchill, Niels Bohr, Kurt Tucholsky (also lauter intelligenten Menschen) zugeschrieben wird, macht vieles klar. Prognosen sind alles anders als einfach – und so ist es auch mit der Planung. Denn die Planung ist die kleine Schwester der Prognose.

So halte ich am Freitag (10. Februar) in Stuttgart genau mittags um 12:00 beim FORUM AGILE VERWALTUNG 2017 einen (hoffentlich agilen) Vortrag mit dem amüsanten Titel:

„Die unumgehbare Unvorhersehbarkeit der Zukunft“

So ein Titel ist natürlich nicht von mir. Ich finde ihn aber treffend, klingt er doch wie die intellektuelle Formulierung der einfachen Tatsache, dass Zukunft eben nicht vorhersehbar ist. So wie man halt in den akademischen Kreisen der Soziologie und/oder Politologie geschraubt lehrt und schreibt.

Wie will ich in die Zukunft hinein planen, wenn ich nicht mal mehr in die Zukunft hinein sehen kann? Das dies nur selten funktioniert werde ich mit ein paar Beispielen belegen.

Auch habe ich vor zu berichten, dass sich private Unternehmen immer dann, wenn es schwierig wird, einfach mal schnell aus dem Staub machen. Besonders gerne lösen sie sich auf, wenn sie über Jahre gute Gewinne privatisieren konnten und zum Ende ihres „life cycle“ dann größere Verluste drohen, die dann mal ganz schnell sozialisiert werden.

Bei Behörden ist dies nicht ganz so einfach. Diese müssen disruptive Situationen überleben, auch dann, wenn private Unternehmen einfach verschwinden. Ganz einfach, weil das Leben weitergeht. Deshalb müssen sie ihre „Resilienz“ bewahren oder noch besser alles tun, „Antifragilität“ zu entwickeln.

Sicher sind Resilienz und Antifragilität auch nur zwei der vielen modernen „Buzzwords“. Sie machen aber etwas wichtiges klar, nämlich dass agile und flexible Strukturen in Zeiten von Veränderung und Wandel doch von wesentlichem Vorteil sind. Und starre Prozesse dann schnell zum Tode eines Systems führen können.

Die Ideen-Tüte des Vortrages ist schon gut gefüllt, jetzt bin ich beim Strukturieren und Verfeinern. Ich freue mich auf den Vortrag und den Dialog mit meinen Zuhörern und würde mich noch mehr freuen, wenn ich in Stuttgart ein paar bekannte Gesichter wiedersehen würde.

Deshalb hier alle Informationen zur Veranstaltung. Die Vorderseite enthält das Programm:

 

Und auf der Rückseite stehen die Details zur Buchung.

Also – dann auf ein Wiedersehen in Stuttgart.

RMD

1 Kommentar zu “Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.”

  1. Martin Bartonitz (Mittwoch, der 18. Januar 2017)

    Das ist mal ein spannendes Thema, d.h. ich freue mich auf den Vortrag. Und darauf, dass wir uns nun auch in Realita sehen werden.
    Viele Grüße
    Martin

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