Roland Dürre
Freitag, der 15. Juli 2016

Projekt FRIEDEN. Zwei Varianten.

Projekt FRIEDEN läuft an. Deshalb hier ein paar Gedanken dazu.
Als Impuls und Inspiration – einfach mal zum Nach- und Mitdenken.
Vielleicht sogar zum Mitmachen.

Weiße Taube auf blauem Grund, eine Variante der Friedenstaube: Seit den 1980er Jahren verbreitetes Symbol der westeuropäischen, vor allem der deutschen Friedensbewegung, entworfen im Kontext des Widerstands gegen den NATO-Doppelbeschluss.

Weiße Taube auf blauem Grund, eine Variante der Friedenstaube: Seit den 1980er Jahren verbreitetes Symbol der westeuropäischen, vor allem der deutschen Friedensbewegung, entworfen im Kontext des Widerstands gegen den NATO-Doppelbeschluss.

Für einen Start ins Projekt FRIEDEN gibt es viele Wege. So beschreibe ich modellhaft hier zwei sehr unterschiedliche Varianten, wie man das Thema FRIEDEN angehen könnte.

Variante 1 – volle Kraft voraus.

Ein Weg könnte sein, als ersten Schritt ganz konservativ ein Startup zu gründen, das Geld beschafft. Wie das in der „gemeinnützigen Branche“ so üblich ist.

Dort sammelt eine ganze Reihe von sehr kommerziell orientierten Firmen meistens mit Bettelbriefen, Telefonanrufen, übers Fernsehen, durch persönliche Ansprache oder Ähnliches für gemeinnützige Unternehmen das benötigte Geld ein. Die Geldbeschaffer bekommen dafür von ihren Auftraggebern einen gewissen Prozentsatz des eingesammelten Geldes, der gar nicht so niedrig ist.

So könnte man ein Startup-Unternehmen gründen, das ausschließlich im Internet fürs Projekt FRIEDEN Geld einsammelt. Ideen wie man das machen könnte, sind genug vorhanden. Voraussetzung für so etwas wäre natürlich eine absolute Transparenz mit kompletter Offenlegung aller Zahlen.

„Projekt Frieden“ könnte dieses Geld dann für Werbung und Aktionen ausgeben. Das würde allerdings aus Projekt FRIEDEN schnell ein Kapital-orientiertes und so angreifbares „Unternehmen“ machen. Das gefällt mir mir eigentlich nicht. Deswegen würde ich das Projekt FRIEDEN lieber ohne Geld (Stichwort #nocapital) durchführen. Deshalb bevorzuge ich ein anderes Vorgehen.

Variante 2 – sanft, leise und weise.

Die Variante zwei ist, dass wir auf ganz stille Art und Weise nach Menschen suchen, die „so denken wie wir“ und diese für unser Projekt begeistern und so ein „leises und schönes“ Schneeballsystem schaffen. Natürlich suchen wir da auch Menschen, die eine „multiplikative Kraft“ haben. Das ist aber keine notwendige Voraussetzung. Im Gegenteil, alle Menschen sind gleich wertvoll und wir brauchen sie alle.

Mir gefällt daran, dass mir gerade für das Ziel FRIEDEN Werte wie Achtsamkeit, Demut, Neutralität und Rücksichtnahme von herausragender Bedeutung sind. Kapitalisierung befördert jedoch eigentlich immer die Interessen von einzelnen Menschen oder kollektiven Systemen.

Ich mag sanft, leise und weise.

So bevorzuge ich die zweite Variante, weil sie für uns die ehrlichere und vermutlich langfristig die erfolgreichere ist. Auch, weil wir diese Art von Gedanken, die ich in der ersten Variante beschrieben habe, ja als einen Teil des Übels ansehen und metapherhaft gesagt „den Beelzebub nicht mit dem Teufel“ austreiben wollen und wohl auch nicht können 🙂

Aber auch für „sanft, leise und weise“ braucht man wahrscheinlich ein paar Voraussetzungen wie ein schönes Logo und ein Manifest für FRIEDEN. Wie auch ein „Werte- und Kulturpapier“ und vielleicht ein paar einfache aber grundlegende Regeln. Und da ist natürlich professionelle Unterstützung mir sehr willkommen.

Ein möglicher Weg.

Mithilfe des „Prinzips Freundesfreunde“ könnte man ein „Schneeballsystem“ für FRIEDEN starten. Wenn das dann auf Touren käme, wäre das vielleicht ein Weg, das große Ziel zu erreichen!

RMD

1 Kommentar zu “Projekt FRIEDEN. Zwei Varianten.”

  1. Juergen Sprenger (Donnerstag, der 4. August 2016)

    Das Projekt klingt sehr interessant und hat große Gemeinsamkeiten mit meinen eigenen Konzepten und Gedanken.

    Auf welchem Weg könnte denn ein erstes Kennenlernen stattfinden?

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