Roland Dürre
Freitag, der 26. Juli 2019

Schafkopf, Schule und Digitalisierung.

 

Geschichten aus der Kartenrunde.

 

Laub(?)-Solo an Position 3 mit 4 Obern, in der Bockrunde mit Kontra verloren.

Gelegentlich verlasse ich die sportlichen Schafkopfrunden und spiele mit den alten Herren. Das ist eine fiktive Kartenrunde. Ähnlichkeiten mit realen Runden sind rein zufällig.

Die „alten Herren“ sind nicht älter als ich. Die Runde nenne ich insgeheim so, weil es eine sehr beschauliche Schafkopf-Runde ist. Mit geringen Einsätzen und ohne Klopfen, aber viel Ratsch und Tratsch.

Die „alten Herren“ sind überwiegend Rentner oder Privatiers. In der Regel haben sie eine Familie gegründet und können auf eine erfolgreiche berufliche Karriere zurück blicken. Sie hatten ein erfülltes Leben, wussten immer, was richtig und falsch ist und haben als brave Bürger einiges erreicht. Sie leben in einer objektiv  sorgenfreien und friedlichen Welt, allerdings begleitet von vielen unsinnigen Ängsten. Heute wirken sie als sie gute Großväter und unterstützen ihre Kinder in besonders vorbildlicher Art und Weise bei der Betreuung der Enkelkinder.

Das Blatt des Gegners an Position 4, der mein Solo „abgeschossen“ hat.

Dafür bringen sie auch richtig viel Zeit auf. Als helfende Engel sind sie ständig für andere Menschen unterwegs. Und wissen auch immer besser, wie man es richtig macht.

Ich meine, dass jeder seine Probleme  selber lösen müsse und unterstütze am liebsten nur mit „Hilfe zur Selbsthilfe. Und jeder sein Leben eigenverantwortlich gestalten solle.

Ich habe versucht, vom moralischen Vorgaben und ähnlichem komplett verabschiedet habe. Auch mein schlechtes Gewissen habe ich abgeschafft. Sonst würde ich mich in solchen Runden als richtig schlechter Familienvater und Mensch fühlen.

Jetzt zur Geschichte. Es geht um die Schule. Auch ich habe eine Tochter, die Lehrerin geworden ist. Meine Tochter erzählt auch oft Geschichten, die mich wundern machen. Es ist erschütternd, wie sehr Schule und Bildung in Deutschland unter die Räder kommen.

So stammt folgende Geschichte aus der Welt der staatlichen Schule. Sie ist aber nicht von meiner Tochter. Sondern von einem Schafkopffreund aus der Runde der „alten Herren“:

Zum Schuljahresende haben Lehrer*innen eine höhere Belastung. Das sind nicht nur die Zeugnisse, die geschrieben werden müssen. Also müssen die Großväter ran und vermehrt auf ihre „Lehrerenkel“ aufpassen. Damit die Lehrereltern den wichtigen Jahresabschlußaufgaben nachkommen können.

Eine wichtige aufwändige Aufgabe ist die Rücknahme der Lehrbücher. Stichwort Lehrmittelfreiheit. Die Lehrer, die  freiwillig oder verpflichtet die Verantwortung für die Lehrbücher übernommen haben, sind da gefragt.  Und da das viel Zeit kostet, muss Opa „babysitten“.

Die Geschichten beim Schafkopf sind wie an allen Stammtischen immer wertend. So wird auch die Erzählung von der Rückgabe des Schulbücher zur moralischen Wertung. Trefflich lässt sich  sich am Beispiel der Schulbücher auch die Erkenntnis des Sokrates bestätigen, dass die Jugend immer schlimmer wird. Und die weisen Häupter werden kräftig geschüttelt, wenn das Unverständnis zu signalisiert wird, wie die Gesellschaft doch runtergekommen wäre, würde man den Zustand der zurück zu nehmenden Bücher sehen. Wie mühsam es wäre, auch zu prüfen, welche Papiere in den Büchern drin wären.  Durchaus auch mal mit vertraulichen Daten. Da lässt sich dann auch über die Machtlosigkeit von Autoritätspersonen in der heuten Zeit und Schule klagen.

Ich schüttle dann auch mein weises Haupt. Weil ich nicht verstehen kann, dass es überhaupt noch Schulbücher gibt! Wir leben doch im 21. Jahruhndert, also  im digitalen Zeitalter! Aber ich sage nichts. Denn ich weiß, dass jeder am Kartentisch ein schulisches Leben ohne genormte Schulbücher zu all diesen Fächern für ein Werk für das Ende unserer abendländischen deutschen Kultur hält.

Meine Gedanken gehen mich an einer Reihe von leidenschaftlichen „Pitches“ beim Business Wettbewerb bei BayStartup, bei denen junge Gründerteams für eine digitale Schule plädiert haben. Und aufgezeigt haben, wie technisch einfach so etwas zu realisieren wäre. Und wie groß die Vorteile mehrdimensional wären. Ich erinnere mich aber auch daran, wie diese tatsächlich sehr jungen Teams von der Mehrheit der Juroren belächelt (und schlecht bewertet) wurden. Das ist auch schon ein paar Jährchen her – und ich hatte gehofft, dass sich da etwas geändert hat.

Aber wir leben in Deutschland. Auch meine Kollegen in den Jurys – überwiegend auch alte weiße Männer wie ich – waren von solchen revolutionären Ideen gar nicht begeistert. Weil sogar die Protagonisten der Veränderung nicht verstanden haben, dass Innovation kreative Zerstörung ist. Und Schulbücher als Mittel zu einer standardisierten Bildung

Und auch technisch einfache Dinge sind politisch eben das Gegenteil von einfach. Besonders nicht wenn es um Veränderung geht. Und das, was ich denke sage ich besser nicht.

Denn in der  Schafkopfrunde will ich ja Karten spielen und keine Plädoyer für Digitalisierung führen. Habe ich doch schon oft erlebt, dass digitales Leben wie auch das Internet als faires „Teilgeber-System“ hierzulande halt von den Kräften an der Macht nicht verstanden wird.

Und ich muss leider dem Sascha recht geben, wenn er schreibt:
„Das größte deutsche Vermögen ist das Beharrungsvermögen, verwaltet wird es von der Gewohnheit.“
(Sascha Lobo in einem Artikel zur Micromobilität)

Und ich kann die alten weißen Männer (und ebenso die schlimmen weiblichen und immer alles besser wissenden Matronen) nur warnen:

Wenn Ihr so weitermacht, dann ist hierzulande bald Schluß mit dem Wohlstand und dem Leben, das Ihr so liebt. Es geschieht Euch recht! Und es ist gut so!

RMD

P.S.
Aber eine gute Nachricht gibt es zumindest aus Bayern. Schafkopfen wird jetzt als Schulfach angeboten. Wahrscheinlich das einzig sinnvolle.

9 Kommentare zu “Schafkopf, Schule und Digitalisierung.”

  1. Hans Bonfigt (Samstag, der 27. Juli 2019)

    Aber Roland !
    Was ich an Ihnen besonders schätze ist, daß Sie normalerweise Dinge zu trennen wissen, die nix miteinander zu tun haben.

    Die Informationen in einem Buch sind doch genau so digital wie die in einem elektronischen Gerät. Bescheuert ist es freilich, wenn man die Schulbücher wieder abgeben muß.

    Persönlich nehme ich viel lieber ein Buch her als irgendetwas Elektronisches. Ich kann ‚reinschreiben, schnell blättern.
    Ein Riesen-Manual bezüglich eines Juniper-Routers habe ich mir sogar extra auf Papier gedruckt.
    Da, wo es sinnvoll ist, nehme ich gerne auch ein elektronisches Dokument her, doch die verschwulten Startup-Business-Pitcher haben ja ausgerechnet die phantastischen Möglichkeiten versaut, die mir elektronische Lesesysteme bieten: Ich kann nicht mehr im Text suchen. Weil die Penner meinen, alles mit Screenshots und Videos machen zu müssen.
    Das ist doch der Witz: Diese angeblichen „Digitalmedien“ werden doch immer analoger. Und gerade Sie wissen: Microsoft Word/Office sind im Vergleich zu einem intelligenten Textsystem ein riesiger Schritt zurück in die digitale Steinzeit. Sonst würde ein Herr Reiter so etwas nicht forcieren wollen.

    Ordentliche Betriebssysteme haben wir auch nicht. Apple ? Ist noch am geeignetsten, aber will man junge Menschen an vollautomatisierte Totalüberwachung gewöhnen ?
    Zu „Windows“ erübrigt sich jeder Kommentar und Android ist ein kaputter Apple-Abklatsch.

    Was für Geräte wollen Sie denn Schülern in die Hand geben ?

    In Frankfurt haben wir bereits 50% moslemisch verdorbene Kinder, für die Frauen Abschaum sind und Bildung ein Angriff auf Allah. Und um die sich keiner kümmert, außer natürlich um die halbwüchsigen Mädchen, die regelmäßig vom Vater oder von den Brüdern verprügelt werden.
    DAS wäre jetzt die Aufgabe unserer Gesellschaft: Entweder diese Menschen so schnell wie möglich wieder loszuwerden oder aber eine Möglichkeit zu finden, diesen eine minimale Ausbildung oder Orientierung zu geben.

    Und auch da sind digitale Medien nicht hilfreich, denn was machen die Söhne Allahs mit ihrem „Eiphon“ ?
    Wenn Klein-Hamidullah von der Lehrerin getadelt wird, weil er keine Hausaufgaben gemacht hat, dann ruft er seine Mami an, die dann in Begleitung eines gewalttätigen Verwandten vorbeikommt und der dreisten Lehrerinnenzicke vor der Klasse die Fresse poliert.
    Von den selbstverfertigten Videos gar nicht zu reden.

    Internet, Mobiltelephonie, Rechner, Multimedia: Alles sehr schön, aber Sie kennen den Spruch von Russell. Gerade Sie.

    Also: Digitalmedien und Internet gerne, ab Volljährigkeit. Und die bitte wieder auf 21 hochsetzen. Und dann funktioniert das auch wieder mit der Bildung, gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern !

  2. rd (Montag, der 29. Juli 2019)

    Hallo Hans,

    die Kritik an der digitalen Speicherung von Wissen (an Stelle der Nutzung von Stein, Tierhäuten, Papyros, Papier und Microfiche) verstehe ich überhaupt nicht. Hier meine Begründung:

    Wissen ist der einzige Rohstoff, der durch Teilen mehr wird.
    Deshalb verändert sich Wissen wahnsinnig schnell, ich würde sagen zumindest das fachliche sogar exponentiell. Papier ist halt statisch. Deshalb muss man Wissen dynamisch halten. Und das geht halt auf dem Rohstoff Papier schlecht.

    Wissen wird also immer mehr und komplexer.
    Das beste Beispiel ist das Lexikon der Datenverarbeitung, das bei mir in der 7. und überarbeiteten Ausgabe neben dem Bett steht. Das ist hochspannend zu lesen, aber auch ganz schön schwer. Jetzt kann ich nur raten, wie viele Tonnen es wiegen würde, wenn da das ganze IT-Wissen drin stehen würde. Ein SUV wäre sicher ein Fliegengewicht dagegen.

    Der Hyperlink
    Wir Menschen gewöhnen uns an neue Technologien, sie werden zu etwas Selbstverständlichem. Man denke an Rad, Hebel, Kraftmaschine … Der Hyperlink ist ein gutes Beispiel für den neuen Bereich der Digitalisierung. Mit dem Web kam auch der Hyperlink. Für mich war das eine große Sensation. Jetzt war es möglich, an jeden Begriff ergänzende und direkt erreichbare (mit einem Klick!) Information hinzuhängen. Mittlerweile ist der Hyperlink gar nicht mehr so „hyper“ sondern selbstverständlich geworden, deswegen nennen wir ihn nur noch ganz schlicht „Link“. Und ich nenne ihn Verweis. Verweise gehen auch auf Papier. Verweise sind dort mühsam. Also nutzt man auf Papier QR-Codes (früher barcodes). Die machen es effizienter, aber führen wieder ins Digitale. Die Navigation durch Wissen geht aber nur über Hyperlinks und mit Suchmaschinen.

    Die Suchmaschine

    Das ist auch ein gutes Beispiel für so ein „Wunderding“, dass wir alle täglich nutzen und das so für uns selbstverständlich geworden ist. Ich erinnere mich noch, was für ein Wunder es war, wenn wir GoogleSearch (so hat es glaube ich hat es geheißen) auf unserem Rechner installiert hatten. Und plötzlich alles gefunden haben. Sensationell! Mit Papier geht das nur, wenn ich die gedruckten Inhalte vorher „digitalisiert“ habe.

    Kurz gesagt

    Lernen wird einfacher (erst möglich) durch die Werkzeuge Verweise und Suchmaschinen. Wenn Schule auf Papier bleibt, dann verzichtet sie auf einen elementaren Vorteil. Das ist in etwa so, wie wenn das Holzhandwerk aus ideellen Gründen auf Säge und Hobel verzichtet. Statisches Wissen zu Lehr- und Lernzwecken auf Papier zu drucken ist eine vorsätzliche Schädigung junger Menschen wie auch unseres Standortes.

    Noch ein Zitat:

    Pray that success will not come any faster
    than you are able to endure it.
    Bete, dass der Fortschritt nicht schneller kommt
    als du ihn ertragen kannst.
    Elbert Hubbard (1856-1915),
    US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Verleger

    Das würde ich kommentieren mit:
    Ja, man muss Fortschritt auch ertragen können. Nur, ob da Beten hilft?

    Noch eine Anmerkung:

    In ein elektronisches Buch darf und kann ich auch reinschreiben, in ein Papierbuch nur wenn es mir gehört.

  3. Chris (Dienstag, der 30. Juli 2019)

    Dear Roland, I often share Hans’ dislikes, but I dislike his polemic style. In view of drastic discrimination for thousands of years in large parts of the World, his homophobic comments disgust me. Please control his comments.

  4. Hans Bonfigt (Dienstag, der 30. Juli 2019)

    Hallo Roland,

    was Sie gut beschreiben, ist ein Idealfall.

    Die Tatsachen sehen anders aus:
    Mein Blackberry-Browser z.B. unterstützt längst nicht mehr alle Webseiten und Dokumente. Ungefähr nach vier Jahren sind alle „modernen“ Dokumente Schrott.

    Für die Unis übrigens ein Riesenproblem: Die können die vor 20 Jahren eingereichten Arbeiten in MS-Word eben NICHT archivarisch nutzen.

    Übrigens kritisiere ich weniger die elektonische Speicherung als die Bereithaltung und Präsentation.

    Durch die alberne neudeutsche Schlechtschreibung kann ich nix mehr finden, weil ich nicht weiß, in welcher tagesaktuellen Schreibweise ich eingeben muß.

    Das Einzige, was WIRKLICH portabel geblieben ist, sind TeX – Dokumente.

    Die Suchmaschinen sind schweinegefährlich, weil eine Lösung nicht erarbeitet, sondern zusammengeklickt wird.
    Guttenberg := „Das Gute bergen“. So viel zur Etxmologie.
    Ergebnis: „An Apple a day keeps the doctor away“.

    Überraschend mußte ich unlängst eine Gleichstrom-Hauptschlußmaschine in Betrieb nehmen. Ja, meinen Sie, das wäre möglich gewesen, wenn ich mir die Grundlagen nicht früher erarbeitet hätte anstatt sie zusammenzuklicken ?

    Es wird heute viel von „Wissensarbeit“ gefaselt, in Wirklichkeit haben wir es meistens mit „Wissensrepaketierung“ zu tun.

    In der allgemeinbildenden Schule, lieber Roland, was hat sich denn da geändert, außer daß „DidaktorInnen“ wie Frau Eisenmann schwadronieren, „Im realen Leben braucht keiner Integralrechnung, laßt sie uns abschaffen“ und gleichzeitig IM KINDERGARTEN (jawohl!) Begeisterung für „MINT“ – Fächer erwecken wollen.
    Einfache Grundlagen ändern sich aber nicht so schnell wie komplexüberladene Laberschnepfen.

    Daher bleibe ich dabei:
    Laßt uns das Geld für die „Digitalisierung“ in anderen Bereichen nutzen. Mehr Lehrer, Sonderschulen für vernachlässigte Kinder, die einen jungen Mann in die Lage versetzen, ein Handwerk auszuüben.
    Wir brauchen keine SozialpädagogInnen mehr, sondern Menschen, die Freude an einer gesellschaftlich sinnvollen Tätigkeit entwickeln.

    Wie weit wir „digital“ gesunken sind und wo m.E. das eigentliche Problem bei der „Digitalisierung“ liegt, das berichte ich bis Ende der Woche „am Beispiel einer Bärenjagd“:
    Ein mittelständisches Unternehmen läßt eine neue Tür einbauen.
    Realsatire vom Feinsten, ich brauche nix hinzuzufügen.
    Dagegen ist das englischen „Uncle Podger Hangs a Picture“ glatt harmlos.

  5. Hans Bonfigt (Dienstag, der 30. Juli 2019)

    [ In german, to assure maximum clarity ]

    Hallo Chris,

    was ist „homophob“ ? Menschenängstlich ?

    Sollten Sie auf meine Abneigung gegen schwule Attitüden anspielen:
    Die jahrhundertelange massive Entmenschlichung und Entrechtung Homosexueller, auch bei uns in Deutschland, hat eine gruselige und grauenhafte Tradition.

    Das ist übrigens eine Sache, die ich den Briten, die ich eigentlich sehr in mein Herz geschlossen habe, sehr übel nehme:
    Sie haben sehr gerne von Marian Rejewski und Alan Turing den Marinefunkschlüssel M der Deutschen brechen lassen, aber nach dem zweiten Weltkrieg Alan Turing brutal in den Selbstmord getrieben.

    Aber, lieber Chris:
    Die Präsentation der „LGBTQ“ (es kommt jeden Monat ein Konsonant mehr dazu) auf solchen Peinlichkeiten wie dem „CSD“ ekelt mich an, weil hier buchstäblich „De-generation“ betrieben wird. Die Aufmachung der aufgescheuchten Hühner ist albern, schrill, unästhetisch und geschmacklos. Mir gefällt auch nicht, daß die Degeneration mutiert in Richtung Pädophilie (siehe Volker Beck und Sebastian Edathy) oder Drogenaffinität (Beck).

    Ich will verdammt sein, wenn ich irgendwann einmal sage, „sperrt die Schwulen weg“. Aber, und damit müssen Schwule leben und eine demokratische Gesellschaft klarkommen:
    Man darf sie genau so kritisieren wie andere Menschen auch.
    Es wäre eine ganz subtile, aber fiese Form der Diskriminierung, wenn Schwule nicht genau so lächerlich gemacht werden dürften wie zum Beispiel Heiko Maas.

    Mittlerweile fordern die Schwulenverbände ja sogar Schutzzonen mit Spezialschildern, und sie sind sich nicht zu schade, ein rosa Dreieck im grünen Kreis zu verwenden und so in widerwärtiger Weise die tausende NS-KZ – Opfer zu verhöhnen.
    Spätestens seit dieser Zeit erlege ich mir keine Zwänge mehr auf.

    Sehr und über die Jahre geschätzter Chris Wood:
    Ist es nicht auch ein Zeichen „kultureller Vielfalt“, wenn sich jemand ganz offen über (nach seiner Meinung) verschwulte Geschmacksentgleisungen ärgert ?

    Da rufen Sie nach dem Zensor ?

    Das enttäuscht mich.

  6. Chris (Mittwoch, der 31. Juli 2019)

    Dear Hans, I was objecting to „verschwulten Startup-Business-Pitcher“. You seem to use „verschwulten“ as general word of criticism. If you could produce statistics about the sexual habits of these people, that would hardly be relevant.

  7. Chris (Freitag, der 2. August 2019)

    Hans, what have you got against Heiko Maas? I looked him up in Wikipedia. He seems rather harmless. Is he not enough macho for you? Perhaps he should support whistle-blowers, but here it is difficult to get the right balance.

  8. Hans Bonfigt (Freitag, der 2. August 2019)

    Harmless?
    Eine widerwärtige Peinlichkeit jagt die nächste. Sein schmieriger Ausfall zum letzten Todestag von Anne Frank ließ mich den Atem aussetzen vor Scham.
    Denn dieser Kretin repräsentiert auch mich.

    Heiko: So nennt man hierzulande einen verzogenen, überzüchteten, feigen, kläffenden Pudel.

    Herbert Frahm, der wohl peinlichste Populist der SPD, der es unter dem Künstlernamen „Willy Brandt“ zu einer gewissen Bekanntheit gebracht hatte, war freilich nicht so dämlich, an seinen eigenen Dummschmus zu glauben.

    Scharping, Maas, Ypsilanti und Kutschaty gelang resp gelingt nicht einmal das.

    Herbert Wehner charakterisierte „Willy Brandt“ mit einem einzigen Satz:
    „Der Herr Bundeskanzler badet gerne lau“.

    Zu seinem Glück mußte Herbert Wehner die oben genannten peinlichen Musketierchen nicht mehr erleben.

  9. Chris (Sonntag, der 4. August 2019)

    Hans, can you indicate what you criticise. Was Maas pro or anti Anna Frank? Do you criticise Brandt for saying sorry to Poland? Why should he not bath warm?

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