Roland Dürre
Freitag, der 30. September 2011

So kaufmännische Überlegungen …

Ich kenne da eine große mittelständische Firma in unserer Region. Die hat ein modernes Logo und eine sehr gute Öffentlichkeitsarbeit. Sie ist im Eigentum der öffentlichen Hände, auch die Landeshauptstadt ist an dieser Firma beteiligt.

Die Leistungserbringung des Unternehmens gilt als strategisch sehr wichtig für Bayern. Im Hinblick auf die Klimakatastrophe allerdings kann man sie aber als zumindest bedenklich einstufen.

Das Geschäft ist anfällig und wird von fast jeder möglichen Art von Krise beeinträchtigt. Ob globaler Wirtschaftsrückgang, Angst vor Epidemien, Naturkatastrophen aller Art, Preissteigerung von Rohstoffen oder auch nur Streiks von Mitarbeitern bei Partner-Firmen, alles beeinträchtigt Ergebnis und Wachstum des Unternehmens immer überproportional.

Die Zahlen des Unternehmens sind nicht eindeutig zu bewerten. Da gibt es immer noch Schulden, die auch mal durch Bilanzkorrekturen sprunghaft steigen. Der Gewinn ist gemessen am Kapitaleinsatz unbefriedigend. Das durchaus über die Jahre beeindruckende Wachstum des Unternehmens hatte immer wieder – so auch im letzten Jahr – mit Rückschlägen zu kämpfen.

Um seine Leistung zu erbringen, hat und braucht das Unternehmen zwei sehr teure (und gigantisch großflächige) „Maschinen“. Die sind oft ganz gut ausgelastet, haben aber auch noch Reserven. Nur ab und zu wird es ein wenig eng.

In anderen Bundesländern gibt es Konkurrenz. Der in Hessen ging es ziemlich ähnlich. Jetzt haben die aber eine dritte „Maschine“ bekommen. Das stört das bayerische Unternehmen, es will auch eine dritte „Maschine“ haben. Viele sind so dagegen und es wird viel gestritten.

Die NEUE „Maschine“ kostet eine so in etwas eine Milliarde und verschlingt gewaltige Ressourcen. Der Wert dieser Ressourcen wird heute noch nicht von allen Menschen als so wertvoll eingeschätzt, wie das in Zukunft vielleicht mal sein könnte.

Eine Milliarde ist bei einem Gesamtumsatz von 850 Millionen Euro natürlich viel Geld, besonders wenn diese Investition zwar die Wettbewerbsfähigkeit stärken kann, aber der Umsatz mit Sicherheit nicht auch nur annähernd zur Investition korrelieren wird.

Wenn ich Geschäftsführer wäre, würde ich wahrscheinlich nach anderen Alternativen suchen. Aber darum geht es mir nicht. Vielmehr ist das ganze der Versuch eines Quiz:

Welches Unternehmen meine ich und was ist das für eine „Maschine“, die so teuer ist und um die soviel gestritten wird?

Freue mich auf eine E-Mail.

Danke!

RMD

P.S.
🙂 Die Absender ersten 5 richtigen Lösungen erhalten von mir ein kleines Präsent.

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