Es ist schon toll, dass wir so extrem gute Beziehungen zur Geschäftsstelle der SpVgg Unterhaching haben. Deshalb können wir als erste eine für den Münchner Fußball wahrhaftige – und noch top-geheime – Sensation melden, die sogar in Wikileak nicht gefunden werden kann:

Die SpVgg Unterhaching übernimmt die Fußballabteilung des TSV 1860 München! Als Ausgleich wird die Abteilung Bobsport an den Turn- und Sportverein von 1860 transferiert!

So entsteht ein neuer Verein in Oberbayern, der Großes vorhat, die SpVgg 1860 Haching-München! Das ist doch ein Paukenschlag! Der Name ist ein Arbeitstitel, hier wird noch gefeilt.

Randsportarten wie Basketball oder Schach haben hier nichts verloren, der fusionierte Verein wird sich voll und ganz auf nur eine (Kern-)Kompetenz, auf den Fußball konzentrieren.

Für die SpVgg Unterhaching ist das nach harten Jahren ein Befreiungsschlag. Und für den TSV 1860 beginnt eine ganz neue Zukunft. Denn da wird im Münchner Raum einiges passieren!

Der neue Verein wird den Platz von 1860 in der 2. Liga einnehmen. Die zweite Mannschaft der SpVgg 1860 Haching-München spielt dann in der dritten Liga. Kurzfristiges Ziel der 1. Mannschaft ist der sofortige Wiederaufstieg in die 1. Liga.

Das alles wird durch finanzstarke Sponsoren ermöglicht. Neben diversen Scheichs aus arabischen Ölländern (von 1860 akquiriert) und Russischen Öl-Magnaten und allgemeinen Investoren (von der SpVgg Unterhaching angeworben), geht man davon aus, dass auch A.-E.-Inbev als neuer Hauptsponsor einsteigt, um die Biere der Tochter Franziskaner-Löwenbräu-Spaten GmbH dann endlich zur Weltmarke ausbauen können.

So hat sich eine beeindruckende Allianz gefunden, die das erklärte gemeinsame Ziel hat, die Vorherrschaft des seit Jahrzehnten den Münchner Fußball dominierenden FC Bayern München endlich und gründlich zu beenden. Dazu werden Milliarden investiert. Denn die sind nötig, um den FC Bayern München ein und für alle mal von seinem Thron zu stoßen.

Das Zeitfenster ist so offen wie lange nicht mehr. Nicht nur dass der FC Bayern am Ende der Saison das erste Mal seit langem ohne Titel dastehen wird! Nein, mit Jupp Heynckes haben sie sich jetzt auch noch einen Trainer im Rentenalter geholt!

Wie soll ein Rentner in der Lage sein, den „FC Hollywood“ zu zähmen! Die nächste Krise ist vorprogrammiert, diese Schwächeperiode muss man ausnutzen. Mit jungen und dynamischen Spielern und Trainern! Der letzte Tabellenplatz von Bayern II in der 3. Liga zeigt doch, wo es bei den Bayern lang geht!

Dem neuen Verein dagegen ist es gelungen, mit Inbev einen wirklich zukunftssicheren Sponsor zu finden. Denn wenn das Geschäft mit dem Öl vorbei ist und auch nicht mehr Auto gefahren werden kann, wird  das Geschäft mit Bier förmlich explodieren.

Inbev fordert so auch völlig zurecht den Gewinn der Champions League in drei und die Eroberung des Weltpokals in spätestens fünf Jahren. Und das Management von Inbev ist sich sehr wohl bewusst, dass diese Ziele viel Geld und Bier benötigen. An der Bereitschaft, intensiv zu investieren und ausreichend Bier bereitzustellen, fehlt es hier nicht!

Es gibt weiter eine allerdings noch nicht bestätigte Aussage, dass auch Intel als Sponsor gewonnen werden konnte. Zum einen, weil Unterhaching ja eine IT-Weltstadt ist, zum anderen weil die Namensähnlichkeit mit Inbev im Marketing eine hohe Synergie verspricht.

Man kann sich das schon richtig gut vorstellen: Die Bayern sitzen ohne Sprit in ihren Audis – und die SpVgg 1860 Haching-München feierte berauschende Siegesfeste mit Bayerischem Bier – und das in der renovierten Grünwalder Inbev-Arena!

Auch die Gemeinde Unterhaching unterstützt die Fusion. Der nicht mehr benötigte Sportpark in Unterhaching wird ebenso wie die Sportflächen der Grünau aufgelöst! Und auf dem heiligen Hachinger Grund entstehen Fan-Wohnungen, die von einem bekannten Hachinger Bauunternehmer gestiftet werden!

Diese Wohnungen – in den neuen Vereinsfarben Blau-Weiß-Rot designt – werden dann mit dem Grund in Erbpacht (100 Jahre) versteigert! Wer sich informieren will, kann am 1. April die Modelle der Wohnanlagen im „show room“ der InterFace AG in Unterhaching betrachten. Dieses Unternehmen wird auch die Versteigerungssoftware überwachen und so jeden Unterschleif unterbinden.

Die erzielten Erlöse für alle Wohnungen gehen komplett an den neuen Verein. In hundert Jahren gehen dann die Wohnungen inklusive des Grund auch an den Verein! Man sieht, ein wirklich strategisches, langfristiges Denken zeichnet dieses Projekt aus.

Gerüchten, dass hier ein neuer Retortenverein entsteht, muss energisch entgegen getreten werden. Die Vereine passen sowohl mental wie von ihrer Fanstruktur ausgezeichnet zusammen! Die Fans beider Vereine freuen sich, die 60iger, dass sie ihr Grünwalder wieder bekommen, und die Hachinger, weil sie auch nur ein paar Kilometer Luftlinie dorthin haben.

Ja – endlich findet zusammen, was zusammen gehört! Und für die Bayern geht in der Allianzarena die Sonne unter.

RMD

P.S.
Noch eine gute Nachricht: Alle Jugendtrainer von beiden Vereinen werden vom neuen Verein übernommen!

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1 Kommentar zu “Münchner Fußballsituation: SpVgg Unterhaching und 1860 München fusionieren!”

  1. Chris Wood (Freitag, der 1. April 2011)

    Good news! Now my new chess club has a good chance of promotion. Unterhaching seemed certain to win our league. Will they still turn out against us, or will we win our last match by default?
    I find it time to drop the number 1860 from the club name; it sounds very dated. A new name such as InterFusion would sound much more modern, announcing international ambitions, celebrating the merger and hinting at clean nuclear power.

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