Urlaub ist gleich Lesen. Nach dem „Pinguin-Prinzip“ (Kotter) und den „“Die kreativen Zerstörern der deutschen Wirtschaft“ bin ich jetzt bei der „Trilogie des laufenden Schwachsinns“ gelandet. Geschrieben wohl Ende der Sechziger wurde es zum Kultbuch der Siebziger.

Das ist ein dickes und schweres Taschenbuch aus dem damaligen Kultverlag 2001, dass drei Bände umfasst: „Die Vollidioten“,  „Geht in Ordnung – sowieso — genau —“ und „Die Mätresse des Bischofs“. Und dann noch die „Erläuterungen zur Roman-Trilogie“.

Das Buch ist gar nicht so einfach zu lesen. Aber es macht ungeheuren Spaß.

Hier eine Rezension von Nordlicht in Amazon:

In 30 Jahren habe ich die Trilogie mehrmals gelesen. Manche Bücher, die erst Begeisterung erwecken, werden nach so langer Zeit schal und langweilig. Nicht so die Trilogie. Die „Vollidioten“ um amöuröse Ränke im Frankfurt von 1972 (Redaktion Pardon!) ist ein komisches Meisterwerk, zeitbezogen, aber auch schon klassisch. „Geht in Ordnung“ wirkt ein wenig traurig, aber „Die Mätresse“ zählt zu den großen deutschen Romanen, nicht nur der 70er Jahre. Von der Wortgewalt her hat Henscheid kaum Konkurrenz. Eigentlich sechs Sterne!

Da kann ich nichts mehr hinzufügen. Nur unterstreichen. Passt zu meinem Nostalgie-Urlaub in Griechenland.

Wer „den laufenden Schwachsinn“ auch lesen will, für den dieser Hinweis: Zurzeit gibt es bei Amazon wieder ein paar erschwingliche Exemplare. Das ist nicht immer so.

RMD

P.S.
🙂 Ich kann es nicht lassen – und vertrete an diesem Samstag unseren Großmeister der Rezension, HPK. Aber schon am nächsten Samstag wird er zurück aus dem Urlaub sein und diese Rubrik wieder selber bestücken!

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