Roland Dürre
Donnerstag, der 4. Dezember 2014

Unternehmertagebuch #102 Basics kompakt – heute „Geschäftsmodell“

Keine Firma auf dieser Welt kann ohne „Geschäft“ existieren. Geschäft ist das Wesen unternehmerischen Arbeitens. Also braucht es ein „Geschäftsmodell“. Hier unterscheide ich bewusst scherenschnittartig in zwei Geschäftsmodell-Typen:

I) Aktiv Verkaufen!

Man geht raus in den Markt, legt den Schwerpunkt auf den Vertrieb und liefert dann das Verkaufte. Damit meine ich, dass man zum Beispiel versteht welche IT-Dienstleistung der Markt braucht, diese proaktiv verkauft und möglichst gut zur richtigen Zeit und am richtigen Ort liefert.

II) Ein tolles Angebot generieren!

Man bietet eine besondere Dienstleistung an oder stellt ganz besondere Produkte her, die einzigartig gut sind und die sich von selbst verkaufen! Damit meine ich im Fall von Dienstleistung zum Beispiel, dass man die besten Spezialisten zu einem Thema hat. Oder ein Produkt, das einen einzigartigen Nutzen bringt. Wenn das im Markt bekannt ist, wird es sich „von selbst“ kaufen und man braucht keinen großen Vertrieb.

Beide Varianten bewerte ich als valide. Natürlich ist die Welt nicht so schwarz-weiß, wie ich sie hier male. Meistens hat das Geschäftsmodell einen Anteil des einen und des anderen Typs (also zum Beispiel 70:30 von Typ I zu Typ II oder auch anders herum).

Ich bevorzuge Modell II. Das war auch die CLOU/HIT-Idee. Man baut etwas Tolles, das allen (vielen) wesentlich nutzt – und alle (viele) wollen es haben.

🙂 Natürlich hat es sich auch nicht ganz von selbst verkauft. Aber zumindest fast von selbst, vor allem wie es neu im Markt war! Also mehr so 90:10 vom Typ II.

RMD

P.S.
Alle Artikel meines Unternehmertagebuchs findet man in der Drehscheibe!

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