Was ist der Sinn eines Unternehmens? Diese Frage sollte sich jedes Gründerteam stellen. Ganz früh und immer wieder.

Mir fällt dazu ein, dass

  • alle die für das Unternehmen arbeiten genug Geld für ihre Arbeit bekommen sollen, so dass sie gut davon leben können.
  • das Unternehmen auch sonst genug verdient, so dass es von seinem Überschuss Investitionen für die Zukunft bilden und das Kapital „gerecht“ bedienen kann.
  • das Unternehmen Produkte und Dienstleistungen anbietet, die das Wohl der Menschen mehren und gleichzeitig das Gemeinwohl nicht belasten (Gemeinwohlökonomie).
  • alle Beteiligte am Tun Spaß und Freude haben und gemeinsam erfolgreich sind.
  • es viele und aufregende Projekte durchführt.
  • das Gründerteam sich so entfalten kann, wie es sich dies vorstellt.

Das wären jetzt so meine persönliche Gedanken. Anderen Gründern wird Anderes wichtig sein. Vielleicht der rasche Aufstieg mit dem schnellen Verkauf des Unternehmens als Krönung der unternehmerischen Arbeit.

Insofern macht es sicherlich Sinn, wenn sich das Gründerteam gemeinsam die Frage stellt:

„Was sind denn die Kriterien des Erfolgs, die uns gemeinsam sind und die uns verbinden?“

Das sollte man sich vor der Gründung und dem Start auch gut überlegen. Also empfehle ich jungen Menschen, die ein Unternehmen gründen wollen, ab und zu im Elan der Gründung inne zu halten, eine Auszeit zu nehmen und zu prüfen, ob es einen gemeinsamen Leitstern gibt. Und mal prüfen, wie der aussieht und ob die Geisteshaltung der Beteiligten wie ihre Werte, Erwartungen, Interessen und Bedürfnisse (noch) zusammen passen.

Denn auch bei einer Gründung gilt „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“. Und je früher man Dinge korrigiert, die nicht passen, desto besser ist es für alle.

Oder:
Wenn man mal vom Kurs abkommt, dann ist das ganz normal. Aber je früher man wieder zum richtigen Kurs zurückfindet, um so besser auch für den Erfolg.

RMD

P.S.
Alle Artikel meines Unternehmertagebuchs findet man in der Drehscheibe!

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