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Gestern beim Essen hat es noch geschüttet – und jetzt strahlender Sonnenschein. Da wir heute nur wenig Kilometer vorhaben, machen wir uns einen gemütlichen Morgen.

Spätes und ausgiebiges Frühstück, dann Packen. Im Internet nach einen Hotel nahe Constanta Flughafen gesucht. 2 Adressen gefunden, aber keine näheren Infos. Schau mer mal!

Trotzdem erstaunlich, was man mit Google alles machen kann.

Dann geht es los, raus aus Giurgio. Die ersten 10 km fahren wir auf der Autobahn in Richtung Bukarest. Es hat wenig Verkehr und es gibt einen breiter Randstreifen für Radler. Dann geht es ab ins „Gebirge“.  Der Schweiß läuft in Strömen. Aber es lohnt sich, so schön ist die Landschaft.

Mir fällt auf, dass die Pferdewagenlenker alle männlich sind. Der Pferdewagen als letzte Bastion für die Vorherrschaft des männlichen Geschlechts?

Um 17:00 Ankunft in Oltenita. Das Städtchen macht keinen schlechten Eindruck. Aber es gibt keine Quartiere. Das einzige Hotel im Zentrum ist komplett, die empfohlene Pension ist auch komplett. Bei Jeny am Ortsrand finden wir schließlich Quartier. Nebendran ist ein Zigeunerlager, dahinter die Weite des Landes.

Im Quartier treffen wir ein paar andere Wandervögel, die mit ihrem alte DACIA (einem dem Renault R 12 ähnelndem Fahrzeug) unterwegs sind. Der wird gerade wieder fahrbereit gemacht. Der Anführer der drei spricht ein wenig Deutsch. Alles sehr spannend und trotzdem sehr seltsam.

Vielleicht verstehe ich auch nicht alles. Aber doch wieder ein paar kleine Steinchen zum großen Mosaik des Lebens gefunden.

Morgen wollen wir wieder einen großen Schritt machen. Gut 100 km sind es bis zu einem im Führer sehr zweifelhaft beschriebenen Quartier in einem Kloster. Wir wollen früh weg.

Gute Nacht!

RMD

P.S.
Daaus unerfindlichen Günden der Stick von T-Mobile wieder geht, kann ich den Bericht auch gleich einstellen.

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