BILD0463Der letzte Fahrradtag unserer Reise. Die finale Etappe nach Constanta stand an.

Für mich war es die anstrengendste und vielleicht eine der schönsten. 120 Kilometer sind es geworden, weit über 1000 Höhenmeter und das bei konstantem Gegenwind.

Bis zum „Donau-Schwarzes-Meer-Kanal“ war es einfach wunderschön!. Dann ging der Stress los. Denn ab dann mussten wir 15 km auf einer den Deutschen Autobahnen sehr ähnlichen Strasse radeln.

Ein Unterschied zur Autobahn waren die vielen Kirschenverkäufer auf beiden Seiten der Fahrspuren. Bei denen wurde von den Autos fleißig angehalten, geplauscht und Kirschen gekauft.  Das hat des Radlers Leben nicht einfacher gemacht, denn der musste dann immer auf die linke Spur. Und dort ist es gar nicht lustig.

In Constanta angekommen sind wir in Richtung Maiama geradelt und haben dort das Hotel Bulevard gefunden. Leider geht das hoteleigene Wireless nicht, dafür funktioniert der UTMS-Stick mal wieder (Am nächsten Morgen hat dann auch wireless perfekt funktioniert).

BILD0470Es war wieder ein Tag voller besonderer Erlebnisse. Beim Verlassen des Klosters Dervent haben die Mönche gebetet (wie bei der Ankunft). Auch wieder verstärkt durch Lautsprecher und aus der Kirche nach außen übertragen. Und das in einer idyllischen Umgebung.

Hat mich an meine Radtouren durch Tunesien und Marokko erinnert. Auch dort wurde das Gebet des Muezzin eigentlich immer durch Lautsprecher verstärkt (oder schien vom Band zu kommen). Was würden die Religionen heute nur ohne den technischen Fortschritt machen?

Morgen ist „Ausruhtag“. Baden am schwarzen Meer, Verpacken der Fahrräder. Am Samstag holt uns das Taxi um 4:00 ab und bringt uns zum Flughafen. Mit „Carpat Airlines“ geht es um 6:10 nach München. Einmal müssen wir in Rumänien umsteigen. Wollte eigentlich mit dem Zug nach Bukarest reisen und dann mit dem Schlafwagen nach München. Leider geht das aber zumindest für Radfahrer seit neuestem nicht mehr.

Schade. Jetzt bin ich ich auf den Turboprop der Carpat Airlines gespannt! Werde Fotos für Felix machen.

Der „offizielle“ Teil des Urlaubstagebuchs Budapest-Constanta ist damit beendet. Werde im nächsten Artikel kurz meine Erkenntnisse zur Radtour „Donau“  zusammen fassen – und mich dann wieder den wichtigen Dingen des Lebens zu wenden!

RMD

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