Roland Dürre
Dienstag, der 6. April 2010

UTB #57 – Porto-Vecchio, Ospedale, Zonso, Propriano

Porto-Vecchio

Heute war die längste und schönste Tour. Morgens ging es von Bonifacio nach Porto-Vecchio.

Dort haben wir einen klassische Schokolade (sehr schwarz und sehr bitter) in der Frühlingssonne am Platz vor der abgebildeten Kirche genossen.

Hinter Ospedale haben wir auf dem Pass nach Zonso die 1.000 Meter Höhe fast angekratzt. Und dann die lange Abfahrt nach Propriano (mit einigen Zwischenanstiegen).

Alles zusammen um gut 100 km und 2.000 akkumulierte Höhenmeter. Und heute Abend sind wir im Hotel Neptun gelandet. Das Abendessen im Bellevue in Propriano (300 Meter vom Neptun entfernt) war ausgezeichnet.

Zurück im Hotel stelle ich fest, dass das  „wifi“, wie man es wohl in Frankreich nennt, tatsächlich im Neptun funktioniert.

Gestern im Hotel Roy d’Artagon in Bonifacia hat es mit dem MacBook nicht funktioniert. Am morgen wurde mir gesagt, dass es für Macs nicht geht, auch der Spezialist wüsste nicht warum.

Ist mir das erste Mal passiert. Und auch sonst musste ich die letzten Tage immer meinen UTMS-Stick nutzen, was recht lästig ist.

Na ja, was soll es, es gibt wichtigeres im Leben. Die vielen Ausblicke gestern wie besonders heute waren so toll, dass Ärgern völlig unpassend wäre.

Dafür haben wir eine Grundsatzentscheidung gefällt. Die nächsten 4 Tage wollen wir den gesamten Westen nach Norden fahren!

Und hoffen, dass wir pünktlich am Sonntag früh zur Morgenfähre in Bastia sind.

Nur dumm, dass ich heute so müde bin (nach über 100 km mit weit über 2.000 Höhenmetern entschuldbar?), es gibt soviel zu berichten. Also mache ich jetzt Schluss – gute Nacht und bis morgen.

RMD

1 Kommentar zu “UTB #57 – Porto-Vecchio, Ospedale, Zonso, Propriano”

  1. hans-peter kühn (Mittwoch, der 7. April 2010)

    100km mit 2.000 Höhenmetern sind eine starke Leistung. Deine frühe Bettruhe ist damit zu 100% verdient. MacBooks sind für Korsen bestenfalls technologische Kinkerlitzchen und schlimmstennfalls Teufelswerke aus der „metropole“.

    Konzentriert Euch aufs Radeln, den korsichen Rotwein und die herrlichen Spezialitäten im Bereich der „charcuterie“.

    Take care

Kommentar verfassen

*