Roland Dürre
Freitag, der 11. März 2011

UTB Südsee #6 – FULANGA, dann Kurs auf TONGA

Die Liebe wächst,die Bilder werden schöner, das Leben entspannter, die Freude größer, das Leben intensiver, die Pläne spannender und die Vorsätze besser.

War das wieder ein toller Tag! Frühstück auf dem Deck in milder Südseesonne, während das Schiff durch die wunderbare Landschaft gleitet und den optimalen Ankerplatz sucht. Kaum liegt das Schiff auf Reede, erkunden die ersten Zodiacs (Schlauchboote mit Außenborder) FULANGA. FULANGA ist unser letzter Stop auf den Fidschis. Dort wollen wir einen ganzen Badetag einlegen – und dann heißt es „Ade Fidschi“.

FULANGA ist wie so oft hier eigentlich keine Insel sondern ein Inselkomplex. Auf FULANGA gibt es auch eine Insel mit zwei ganz kleinen Dörfern. Dort leben aber nur ganz wenig Menschen. Der absolut größte Teil von FULANGA ist aber unbewohnt und verfügt in einer landschaftlichen Vielfalt auch über selten schöne und ausgedehnte Sandstrände.

Wir finden hier überall die typischen „Südsee-Pilze“. Das steigende Wasser hat die ursprüngliche kegelartige Gebirgslandschaft am Wasserspiegel „angenagt“ und so diese einzigartigen Gebilde geschaffen.

Am Vormittag erfolgte dann die Ausschiffung auch für die Passagiere mit den Zodiacs. Da das Schiff ziemlich weit weg vom Strand ankern musste ging es  gut 10 Minuten bis zum Inselriff durch relativ bewegtes Wasser. Dann innerhalb des Riffs bei ruhiger Südsee entlang vieler flacher Inseln und Pilze zum Strand.

Und dort war mal wieder Paradies angesagt. Luft und Wasser mit gefühlt idealer Temperaturen, natürlich ein exzellenter Service beim aufgebauten provisorischen Grillstand, meditative Strandspaziergänge und überall eine Traumlandschaft.

Klares Wasser, das in den schönsten Blaufarben leuchtete vor einem Traumhintergrund – in Worten nicht zu fassen.

Der Rückweg wurde dann ein wenig heftig. Außerhalb des Riffs hatte sich die Höhe der Wellen locker verdoppelt. Unser Zodiac-Führer versuchte sich mit geschicktem Zickzackkurs durch die Wellenberge zu manövrieren, war aber nicht immer gelingen konnte. So ging dann doch ziemlich oft der eine andere Brecher über das Boot und uns hinüber.

Es gab nur eins, sich gut festhalten, mit dem Boot mitgehen und die Wellen über sich ergehen lassen. Natürlich wurden wir nass bis auf die Haut – die Fahrt an sich war aber besser (und viel länger) als das verrückteste Karussell auf der Wiesn.

Auf Deck im Liegestuhl in unserem mobilen Zuhause am Deck war dann gut ausruhen. Mit einem kurzen Vortrag über die Geologie der Fidschi-Inseln wurde dieser wunderschönen Südsee-Nachmittag abgeschlossen.

Zum Abschied von Fidschi dann nochmals traumhafte Farben. Diesmal war es der Sonnenuntergang, der uns begeisterte. Fast wie eine Ouvertüre zum nächsten Highlight, der „Feinen Aromenküche“ von Dieter Müller als krönender Tagesabschluß.

Für das anschließende Kabarett mit dem Sylter Manfred Degen „Leben auf der Goldstaubinsel“ waren wir dann aber doch zu müde und haben gleich das Bett aufgesucht.

Nicht zuletzt weil morgen Mittag der nächste Stop uns ins Königreich Tonga führt. Und da stehen die Fahrräder gleich nach der Ankunft am Mittag für eine (Teil-)Inselumrundung schon bereit.

RMD

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