Roland Dürre
Donnerstag, der 28. Oktober 2010

Von Ottobrunn nach Unterhaching #16 “Auch der Müll ändert sich”

Wenn der Radler im Herbstnebel von Ottobrunn nach Unterhaching unterwegs ist, fällt ihm vieles auf. Denn wir leben ja im Zeitalter des Wandels.

So werden die Schlangen der Autos immer länger. Und auch der Müll im Grasstreifen zwischen Landstraße und Radweg verändert sein Gesicht.

Neuerdings gibt es wieder mehr Glasscherben auf den Wegen. Anscheinend ist das Pfand bei den Bierflaschen zu niedrig. Dafür liegen um so mehr PET-Flaschen am Straßenrand. Ohne Pfand. Meistens importiert aus EU- und nicht EU-Ländern. Viele aus der Türkei.

Zugenommen hat auch die Anzahl der Zigarettenschachteln. Dabei dachte ich, es wird weniger geraucht. Und jetzt ganz neu: Plastikbecher à la Coffee2Go. Das leuchtet mir ein, treffe ich doch immer mehr Menschen, die mit solchem Gerät bewaffnet unterwegs sind – und immer mehr „Shops“, die so einen Unsinn anbieten.

Besonders auffällig ist aber die Zunahme bei den Resten von Fastfood-Paketen aus der Kette mit den „goldenen Bögen“.Es gibt aber noch mehr Seltsames zu berichten. So liegen immer mehr Medikament-Packungen auf dem Wege. Warum weiß ich nicht.

Die Getränkedosen, die nach Einführung des Dosenpfands verschwunden waren, haben wieder Terrain erobert. Es sind wohl keine Pfanddosen – wie bei den PET-Flaschen scheint auch hier der  Importfluss aus dem Ausland mittlerweile bestens zu funktionieren.

Ganz dramatisch fällt aber die Mehrung der leeren Schnapsflaschen am Straßenrand auf. Wodka scheint die Nummer 1 zu sein.

Sind halt alles nur Beobachtungen eines Radfahrers bei seiner täglichen Fahrt von Ottobrunn nach Unterhaching. Über die Ursachen kann man sicher spekulieren …

RMD

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1 Kommentar zu “Von Ottobrunn nach Unterhaching #16 “Auch der Müll ändert sich””

  1. Chris Wood (Donnerstag, der 28. Oktober 2010)

    My bike has a flat tyre, I guess due to a glass splinter, so I am glad Roland raises this topic. Why not have a deposit on every bottle? Larger deposits would help, and could give unemployed an extra source of income, (collecting them). I suppose criminals would set up illicit factories making small bottles, to collect the deposits!
    I sometimes collect bits of rubbish near my home. It is annoying that cigarette packets are made of cardboard and plastic foil, which hampers optimal disposal. Perhaps the foil should be banned.

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