Kleine Bitte von zu Hause: Bringst Du auf der Heimfahrt Magarine, Butter und Eier mit? Das wäre ganz lieb.

Mache ich natürlich. Stelle das Rad am Fahrradständer ab, eile in den Aldi, raffe die wertvollen Güter zusammen und ab an die Kasse. Dort war dann doch mal wieder eine längere Warteschlange. Warten ist langweilig, also schaue ich mir meine Mitmenschen an.

Und da, gleich hinter mir, steht sie, die Superfrau. Nicht mehr so ganz jung. Aber sehr schöne Haare und ein hübsches Gesicht. Unter ihrem Mantel deutet sich eine wirklich gute Figur an. Insgesamt sehr gepflegt, modisch gekleidet, erotisches Schuhwerk. Willy Michl hätte gesungen: Una bella Signorina.

Zwar bin ich Luft für sie, macht aber nichts. Schaue sie mir trotzdem genauer an. Und siehe da – irgend etwas stimmt nicht. Die Haut des hübschen Gesichtes ist fahl. Sieht ungesund aus mit dunklen Flecken. Passt gar nicht zu ihr.

Aber gleich löst sich das Rätsel. Kaum hat sie den Inhalt ihres Einkaufswagen aufs Band gepackt, holt sie zwei Schachteln Marlboro aus dem Glaskasten. Alles klar.

Bin froh, dass ich nicht mehr rauche.

RMD

P.S.
Habe vor kurzem erfahren, dass Unternehmen aus der Tabakindustrie eine Rendite von mehr als 40% ihres Umsatzes machen. Siehe mein Artikel Raucherunternehmensgewinne.

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1 Kommentar zu “Von Ottobrunn nach Unterhaching #23 „Beim Aldi“ oder „Nie wieder“”

  1. Chris Wood (Samstag, der 5. Februar 2011)

    Perhaps I have worked out why so many girls smoke, despite the damage to themselves and any children they may have.
    The implied lack of common sense indicates increased probability of a degree of promiscuity. This is naturally attractive to boys, at least those also lacking in common sense. This all must tend towards earlier pregnancies, and eventually more pregnancies. As long as the health effects are not too drastic, this can give an evolutionary advantage, at least in the short term. Have there been studies of correlation between smoking, and number of progeny?

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