Roland Dürre
Donnerstag, der 21. Juli 2011

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3 Kommentare zu “Vortrag – Projekt Management”

  1. Bernhard Findeiss (Freitag, der 22. Juli 2011)

    Ich finde es eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, Projektmanagement in solch kurzer Zusammenfassung zu beschreiben. Von daher finde ich deine Zusammenfassung wirklich gut gelungen.

    Anmerkungen hätte ich spontan lediglich zu ein paar Details:

    – Du schreibst an einer Stelle „Iterativ ist wichtig, weil man nur so wichtige Erkenntnisse aus dem Projektfortschritt in die Projektarbeit geplant einbringen kann.“ Ich denke, das sollte man noch ein wenig präzisieren. Scrum hat nämlich 2 verschiedene Feedback-Schleifen für verschiedene Zwecke eingebaut: Eine für die Verbesserung des Produkts (-> Sprint Review), und eine für die Verbesserung des Prozesses (-> Sprint Retrospective). Beide werden am Ende jeder einzelnen Iteration durchlaufen, um möglichst viel für das aktuelle Projekt zu lernen. Bei dir sieht es jedoch fast so aus, als würde das „Lessons learned“ nur zu Projektende durchgeführt werden. Das ist natürlich ebenfalls richtig, aber für mich sind die beiden Feedbackschleifen in jedem Sprint mit die zentralen Erfolgsfaktoren für Scrum (->Kaizen).

    – Du sprichst im Kapitel „Werkzeuge“ von einem Tracker und nennst als Beispiel dafür ein Wiki. Das würde ich durchaus unterschreiben, jedoch evtl. noch ergänzen, dass man das auch mit einfachen Klebezetteln an einer Wand machen kann. Für unerfahrene Zuhörer (von denen auch nicht klar ist, wie gut sie sich mit Technik auskennen) könnte sich das ansonsten nach einer Einstiegshürde aussehen, die sie erst überwinden müssen (-> Kostet das Geld? Wer kann so etwas aufsetzen? etc.). Ein einfaches Scrum Board mit ein paar Klebezetteln reicht aber in den allermeisten Fällen völlig aus – v.a. wenn man sich eh jeden Tag persönlich trifft (wovon ich bei Schülern derselben Schule einfach mal ausgehe :).

    Ich überlege mir übrigens seit einiger Zeit, ob ich etwas ähnliches nicht auch zum Thema Kanban machen soll. Kanban ist momentan gerade stark im Kommen, da es sich auch für Projektumfelder eignet, in denen Scrum nicht funktioniert, z.B. bei Support-Teams, wenn verschiedene Servicelevel im Spiel sind, oder ganz allgemein für Organisationen, in denen abrupte Veränderung ein Problem ist (Kanban ist hier wesentlich sanfter als Scrum).

  2. rd (Freitag, der 22. Juli 2011)

    Danke Bernhard!

    Werde Deine Anregungen im Falle einer Wiederholung des Vortrages einbauen. Im Vortrag habe ich übrigens gleich zwei Werkzeuge empfohlen: Ein Wiki und einen Tracker! Aber Du hast völlig recht, auch hier gilt KISS („Keep it simple and stupid“ oder ironisch: „Keep it simple, stupid“), siehe auch meine Abhandlung dazu, von der ich immer noch begeistert bin! 🙂

    Eine kleine Korrektur: Die Schüler waren nicht von einer Schule, sondern kamen ihm Rahmen eines Eliteprogrammes aus ganz Bayern und mussten so auch verteilt zusammen arbeiten. Sie hatten sich übrigens schon vor meinem Vortrag auf facebook als Kommunikationsplattform geeinigt. Ist auch interessant – FB als Projekt Management Werkzeug! 🙂

    Zu Deiner Idee, einen einfachen KANBAN-Vortrag vorzubereiten, kann ich Dich nur ermuntern.

  3. bf (Dienstag, der 26. Juli 2011)

    Hier übrigens noch ein ganz spannendes Tool aus dem Kanban-Bereich: http://flowkaizen.com/

    Damit kann man eine aus Klebezetteln bestehende Kanban- bzw. Scrum-Tafel per Bilderkennung vollautomatisch in ein elektronisches System überführen.

    Technisch basiert es auf einer Kombination aus festem (und daher bekanntem) Board-Layout, und QR-Codes, die auf die Klebezettel aufgebracht werden.

    Gibt aktuell nur 2 Probleme:
    – Es ist erst in der Beta-Phase (
    – Es wird auch in Zukunft ein reines „Cloud-Tool“ bleiben, d.h. es gibt keine Version zum runterladen o.ä.

    Für unser professionelles Umfeld daher wohl nur unter gewissen Umständen geeignet, für weniger kritische Projekte aber absolut top und eine tolle Verbindung von analoger und digitaler Welt!

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