🙂 Vor meinem Urlaub wird noch mal richtig genörgelt!

Gestern morgen in der SZ lese ich im Lokalteil eine kleine Notiz mit der Überschrift:

Die Zahl des Tages – 2,9 – Erfolgreicher Hafen!

Es geht um den „Bayernhafen Regensburg“. In der Zeitung steht:

Er ist auf Wachstumskurs!

Denn der Umschlag ist im vergangenen Jahr um 2,9 Prozent auf rund 7,6 Millionen Tonnen gestiegen!

Oh, denke ich mir. Dann macht der Rhein-Main-Donau-Kanal vielleicht doch einen Sinn. Und wundere mich ein wenig.

Ein paar Zeilen weiter unten wundere ich mich aber nicht mehr. Denn da steht:

Allerdings geht das Wachstum ausschließlich auf das Konto der per Lkw und Bahn transportierten Güter. Der Umschlag im Schiffsverkehr machte dagegen nur 1,5 Milliarden Tonnen aus. Das entspricht einem Minus von neun Prozent im Vergleich zu 2010.

Und ärgere mich!

Denn ist das die Die Zahl des Tages des „erfolgreichen Bayernhafen Regensburg“? Oder reden wir hier von einem Umschlagsplatz für Container mit ein wenig angeschlossenen Schiffsverkehr?

Aber dann kommt die erlösende Erklärung. Der Rückgang wäre ja zu entschuldigen. Denn:

Niederlassungsleiter Andreas Pippig machte vor allem die schwierigen Witterungsbedingungen im vergangenen Jahr verantwortlich. Donauhochwasser, Eissperren und das wochenlange Niedrigwasser im Herbst hätten die Schifffahrt immer wieder behindert.

Ja hoppla, hat er Mann denn noch nichts von der Klimaveränderung gehört? Vielleicht sollte den mal einer aufklären?

Was mache ich?

Versuche ehrlich zu sein und mich und andere nicht so frech selbst zu belügen wie das zumindest die Überschriften der Artikel in den Zeitungen tun.

RMD

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