Roland Dürre
Freitag, der 8. Februar 2013

Wer rastet, der rostet.

Auch so ein altes Sprichwort mit wohl tiefem Wahrheitsgehalt.

Vor kurzem habe ich einen schönen Vortrag von Prof. Dr. Axel Börsch-Supan gehört. Er ist der Direktor des Munich Center for the Economics of Aging (MEA) am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik. Mit seinem Vortrag „Altern und Produktivität, Ruhestand und kognitive Leistungsfähigkeit“ hat er bei mir einiges an Gedanken ausgelöst.

Wie unsinnig zum Beispiel so ein starres Renteneintrittsalter ist. Oder was ein abrupter Ruhestand für einen Menschen bedeuten kann. Oft bedeutet das zuerst den Verlust sozialer Kontakte und anschließend den Abbau wichtiger Fähigkeiten.

Mir ist auch klar geworden, wie wichtig es gerade im Alter ist, ein proaktives Leben zu führen. Und nicht in die Falle des „Aufhörens“ und langsamen „sich Zurücknehmens“ zu tappen. Und dass meistens die beste Vorsatzbildung nichts nutzt. Denn ohne ein äußerliches „Skelett“, das einen zum weitermachen „zwingt“, und ohne das sehr leicht die Inaktivität zu nimmt. Mit den Folgen, dass ganz schnell manches Können verloren geht.

Ganz nebenbei hat er dazu gesagt:

Use it – or – lose it.

Genau so ist es. Nutze das, was Du hast und Du kannst. Wenn nicht, dann verlässt es Dich schnell und Du verlierst es.

Wobei wir wieder bei der Überschrift wären:

Wer rastet, der rostet.

RMD

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