Roland Dürre
Sonntag, der 21. Dezember 2008

Wie kann man sich gegen Dementoren wehren?

Vor kurzem habe ich den Begriff des Dementors aus der Sagenwelt von Harry Potter in einem Beitrag im IF-Blog in unsere Welt projiziert. Jetzt hat mich jemand gefragt, wie ich denn mich der Dementoren erwehren würde?

Wenn die Dementoren in meine Nähe kommen, wird es mir ganz bang, das Herz fällt mir in die Hose, alles erscheint sinnlos und finstere Gedanken bedrücken mich, so dass ich am liebsten aufgeben möchte! Sich dagegen zu wehren, ist in unserer Welt auch nicht leichter als in der des Harry Potter.

Mir hilft in so einem Fall frische Luft und Bewegung. Meistens verlieren die Sorgen nach einer halben Stunde des Fußballspielens, Radfahrens (gegen Dementoren gerne auch im Regen :-)) oder Schwimmens ihre Macht über mich und schon geht besser. Mit dem lustvollen Erleben des eigenen Körpers erwacht das Selbstvertrauen, die Sorgen relativieren sich und es erwächst frischer Mut, den Dementoren entgegen zu treten. Hier also meine Empfehlung für den Fall, dass ein Dementor bei Ihnen erscheint:

Raus aus dem Haus, hinein in die Natur und in frischer Luft Spazierengehen, Bergsteigen, Laufen, Radeln oder Schwimmen!

Dann kam die zweite Frage: Kann man sich gegen Dementoren immun machen?

Ganz wird dies nie gelingen. Vielleicht können wir finstere Stunden, in denen Dementoren uns den Lebenssinn rauben wollen, besser überwinden, wenn wir versuchen, unser Leben eigenverantwortlich zu führen. Wir sollten zufrieden sein, mit dem was wir erreicht haben. Unser soziales Umfeld mag uns, wir müssen es nur genug wertschätzen und die empfangene Liebe erwidern. Dann steigen unsere Abwehrkräfte gegen Dementorentum jede Art.

🙂 Viel mehr Empfehlungen habe ich leider auch nicht zu Hand.

RMD

Dann doch noch ein Lied – it’s getting better all the time!

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