Roland Dürre
Freitag, der 25. Juni 2010

Wikipedia #11 – „Fahnenbildung“

Dr. Klaus-Jürgen Grün (Philosoph, Hochschullehrer, Unternehmer, IF-Blog Autor und guter Freund) veranstaltet unter anderem Dialektik-Seminare. Als besonderes „Highlight“ bietet er den Teilnehmern an, mit ihnen durch Bildung einer „Fahne“ Erkenntnisgewinn zu definierten Herausforderungen zu generieren.

Bei meinem Mentor Rupert Lay habe ich die „Fahnenbildung“ viele Jahre fleißig geübt und sehr zu schätzen gelernt.

Und immer gerne weiter empfohlen. Aber was macht ein moderner Manager, wenn er einen Begriff nicht kennt?

Lars Schmiedeberg - Wikipedia-Autor und IF-Kollege

Er schaut in Wikipedia nach.

Und bis vor kurzem war der Begriff Fahnenbildung in Wikipedia nicht zu finden. Methoden und Techniken, die in Wikipedia nicht beschrieben sind, sind auch nichts wert.

Das war auch bei der Fahnenbildung so. Bis Lars Schmiedeberg, seit 25 Jahren bei InterFace, sich ein Herz nahm und den Begriff in Kleinarbeit aufbereitet und in Wikipedia eingebracht hat. Jetzt gibt es die Fahnenbildung in Wikipedia.

Lars hat mittlerweile viel Erfahrung mit Wikipedia gesammelt. Und beantwortet gerne auch Fragen zu Wikipedia. Also, bei Interesse an Wikipedia einfach an Lars schreiben.

RMD

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6 Kommentare zu “Wikipedia #11 – „Fahnenbildung“”

  1. Chris Wood (Dienstag, der 29. Juni 2010)

    Methoden und Techniken, die in Wikipedia nur in Deutsch beschrieben sind, sind wenig wert. Kann jemand in Englischen übersetzen? Es wird schwierig. Engländer und Amerikaner haben ein anderes Verständnis von solchen Sachen.

  2. rd (Dienstag, der 29. Juni 2010)

    Jetzt hatte ich gehofft, dass die Engländer nach dem 4:1 ein wenig von ihrer Arroganz verloren hätten 🙂

    Aber im Ernst:
    Wir begegnen hier einer Kulturtechnik, in der die Beschreibung auf (alt-)griechisch oder notfalls noch Latein wichtig ist.

  3. Chris Wood (Dienstag, der 29. Juni 2010)

    Aber im Ernst:
    Es ist an der Zeit mit solcher selbstbefriedigenden Kulturtechnik aufzuhören.
    Englischer Football hat ähnliche Probleme. Die Klubs versuchen hauptsächlich zu unterhalten. Dann sind die Leute überrascht dass die Styl in Internationalen Vergleich wenig bringt. ☺

  4. Chris Wood (Mittwoch, der 30. Juni 2010)

    My first comment was serious, even if provocatively worded.
    1. There must be at least ten times as many who read wikipedia in english.
    2. It is very difficult to translate such a wikipedia entry from German into English. I could not understand it well enough to do so. (I could check the English of a translation, but not its content). This has nothing to do with Greek and Latin. Furthermore, just a translation would not be good enough. It would need a rewrite according to the different point of view. To seee what I mean, look up „cricket“ or „Aufklärung“ in both English and German wikipedia. The contents are very different.

    The trouble with you, Roland, is that you don’t take my jokes seriously enough. But of course you are too busy.

  5. Chris Wood (Donnerstag, der 1. Juli 2010)

    I cannot find „Fahnenbildung“ in Leo or Quickdic, so I suggest:
    Fahnenbildung: Übereinstimmungen in Gruppen, durch Rottwein trinken.

  6. rd (Donnerstag, der 1. Juli 2010)

    Chris, Dein letzter Kommentar ist leider Dein mit Abstand dümmster. Es gibt vieles in der Welt, das weder in Leo oder Quickdic steht und das selbst Chris Wood nicht weiß.

    Von den Errungenschaften von menschlichen Kulturen dürfte weniger als 1 % in diesen modernen Systemen enthalten sein. Und für uns Wesentliches dürfte gerade in der griechischen und römischen Klassik entstanden sein. Auch das dürfte wahrscheinlich weniger als 1 % des menschlichen Wissens ausmachen.

    Aber von der Weisheit eines Marc Aurel oder Senecas wie eines Platon oder Sophokles und den dazugehörigen Schulen können wir noch vieles Lernen. Und das ist eben (noch) nicht in Wikipedia, Leo oder Quickdic sichtbar.

    Wer sich auf diese Quellen beschränkt, ist sicher mehr als beschränkt.

    Der Versuch Fahnenbildung in Wikipedia zu bringen, war ein kleiner Schritt, eben auch humanistische und klassische Kulturen einzubringen.

    In anderen Kulturen (China, Indien, Azteken, Indianer, Neuguinea …) dürfte noch vieles an Schätzen ruht, von dem wir keine Ahnung haben und im Vergleich dazu auch unsere Tradition der humanistischen Bildung wiederum nur ein kleiner Teil des menschlichen Wissens ist.

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