Robert Kulzer
Freitag, der 20. März 2009

Forschen im Internet: Handbuch zum Bloggen

6 wichtige Überlegungen für künftige Blogger

Nachdem es immer mehr Menschen schaffen die trostlose Zeit als „Nicht-Blogger“ hinter sich zu lassen und die Tür in die faszinierende Neue Welt aufstoßen, dachte ich mir diesen neugierigen Zeitgenossen ein Handbuch mit auf ihren Weg zu geben.

Ich möchte diese neue Serie mit ein paar grundsätzlichen Überlegungen beginnen.

  1. Warum sollte man überhaupt bloggen? Der Großteil der Webautoren will beispielsweise über eigene Interessensgebiete schreiben. Aber es gibt noch weitere Gründe, welche auch in der kürzlich veröffentlichten Vermessung-der-Blogosphäre aufgeführt sind.
  2. Nachdem diese Frage geklärt ist, solltest du dir klar werden, welche Zielgruppe damit erreicht werden soll. Ein Unternehmensblog richtet sich sowohl in Design, Artikelauswahl und Features an andere Leser als der Blog der Sarah die auf ihrem Mondkaninchenblog über das Wohlergehen von Zwergkaninchen berichtet.
  3. Im nächsten Schritt sollte man sich eine Plattform aussuchen, mit welcher der Blog betrieben wird. Für viele Nutzer ist WordPress dank der Einfachheit und der großen Gemeinde sicherlich eine sinnvolle Wahl. Wobei für die Extravaganten unter uns macht es sicher Sinn auch noch die anderen Systeme zu betrachten.
  4. Ach wie hieß die Internetseite noch gleich auf der ich das gelesen habe … Eine einfach zu merkende und themenbezogene Webadresse ist sehr viel Wert. Deshalb sollte Mann und auch Frau sich gut überlegen wie man das neue Experiment benennt. Ein Wechsel der URL bringt meist unerwünschte Nebeneffekte mit sich. So müssen sich z.B. Suchmaschinen neu auf den Blog einstellen, dabei geht die bisherige Popularität flöten.
  5. Ich halte es für das absolut wichtigste einen Artikel zu schreiben, auf dem man selbst stolz sein kann. Warum nimmt sich jemand überhaupt die Zeit den Artikel zu lesen? Ein Beitrag muss einzigartig, neu, nützlich, kontrovers sein, sowie das Wesen des Autors widerspiegeln.
  6. Einen authentischen Schreiber, der seine Interessen glaubhaft verkaufen kann liest man gern. Ach ja und noch was, bevor der Blog die Welt erobern kann sollte man sich einen kleinen Vorrat an Artikel bereitlegen, um einen guten Start hin zu legen.
  7. Setze ein Zeitlimit, wie viel Zeit am Tag für die Seite, Kontaktpflege, usw. investiert werden soll (z.B. min. 30 Minuten und max. 2 Stunden). In der Anfangszeit verbringt man meist mehr Zeit mit dem Aufbau und dem Bekanntmachen des Blog.
  8. Es finden sich auch interessante Erkenntnisse, zu welcher Uhrzeit ein neuer Artikel online gehen sollte. Laut Sichelputzer ist es am besten morgens seine Beiträge zu publizieren, da viele Leser vor oder mit beginn der Arbeit die Lieblingsblogs lesen. Und ja auch der Wochentag ist von Bedeutung, anspruchsvollere Artikel finden Anfang der Arbeitswoche mehr Anklang. Wir veröffentlichen unsere Radiophilosophie automatisch, für Artikelserien sicher das einfachste.

Viel Spass beim Lesen wünscht euch

Robert

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