Detlev Six
Donnerstag, der 9. September 2010

Das Alte und das Logische, das Neue und das Unlogische.

Warum lehnen so viele das Neue ab? Einigen macht es sogar Angst.
Das dürfte auf die 3GG zurückzuführen sein, die das abendländische
Denken prägten. Die 3 Großen Griechen – Sokrates, Platon, Aristoteles,
die mit der Technik des logischen Schließens, dem Syllogismus, das
logische Denken auf die Spitze getrieben haben – eines folgt unerbittlich
aus dem Anderen.

Logisches Denken funktioniert gut beim Blick zurück, beim beurteilenden
und erkennenden Denken. Beim logischen Denken fühlen wir uns wohl.

Aber nicht beim Vorwärts – Denken.

Wenn es um Neues, um neu wahrnehmendes Denken geht – um eine
neue Idee.

Was ist eine Idee? Es gibt dazu hunderte von Definitionen, hier meine
persönliche: Eine Idee ist eine Idee, wenn sie die Wahrnehmung ändert.

Bevor die Idee da ist, herrschen lange Zeit asymmetrische Muster vor,
die keinen Sinn ergeben, oft schwer zu ertragen sind und dann, wenn
sie zum persönlichen Heureka führen, von anderen, die den Prozess nicht
mitgemacht haben, erst einmal nachvollzogen werden müssen.

„Das Leben kann nur rückwärts verstanden werden, es muss aber vorwärts
gelebt werden.“ Das sagt der dänische Philosoph Sören Kierkegaard und hat
damit die größte Herausforderung unseres Leben benannt.

SIX

Ich werde in loser Reihenfolge Beiträge zum Wesen der Idee posten,
die vielleicht einen kleinen Beitrag zur Heilung der Neu-Allergie leisten.

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