Mein Boss hat gesagt, dass
es jetzt passiert wäre: Im Ukraine-Krieg ist ein Atomkraftwerk angegriffen worden. Und es ein Glücksfall wäre, dass es nicht zentral beschädigt worden wäre.
Er meine ja, dass es in einem Krieg die „normale“ Eskalation ist, die „vulnerablen“ Stellen des Gegners anzugreifen. Man will ja das Rückgrat des Gegners empfindlich treffen.
Die jetzt ausgerufene „Zeitenwende“ hat Verteidigung zum wichtigsten Gut und den „Heldenhaften Kampf“ als Tugend ausgerufen? Das macht mir Angst. Und Atomkraftwerke sind doppelt attraktive Ziele. Einmal produzieren sie viel Strom, andererseits bewirken sie bei einer Havarie großen Schaden und erzeugen Angst und Schrecken.
Mit dieser kriegerischen Zeitenwende ist Atomkraft nicht nur aus wirtschaftlichen und nachhaltigen Gründen tot! Die Kernkraftwerke sind die super-verletzlichen Großanlagen unserer Zeit. Und für Verteidigung so gar nicht geeignet.
Anmerkung:
Ich bin gespannt, was die Franzosen jetzt in der Zeitenwende machen. Eigentlich müssten die sofort ihre noch funktionierenden Kernkraftwerke still legen und auf jeden Fall keine neuen (von der EU subventionierten) mehr bauen.
RMD